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Seit vielen Jahren pflegt die WAK die Tradition Personen oder Institutionen des
öffentlichen Lebens, die sich in besonderem Maße für die Entwicklung der Kommu-
nikations- und Medienbranche eingesetzt haben, mit der Dr. Kurt Neven DuMont-
Medaille zu ehren. Träger der Dr. Kurt Neven DuMont-Medaille werden mit der Aus-
zeichnung auch zum WAK-Mitglied ehrenhalber.
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MEDAILLENHISTORIE
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Der Chef des Kölner Verlagshauses gehörte maßgeblich zu den Gründern der ehe-
mals Rheinisch-Westfälischen Werbefachschule und heutigen WAK Westdeutsche
Akademie für Kommunikation e.V. Köln und - solange er lebte - zu ihren Förderern. Seinem Gedächtnis sollte, nach der Idee von Dr. Zankl, dem damaligen Schulleiter,
eine Auszeichnung dienen, die er 1975 angeregt hat. Eine Medaille sollte den Na-
men des Gründungs-Präsidenten tragen und erstmals zum zwanzigjährigen Beste-
hen und fortlaufend in jedem Jahr an verschiedene Persönlichkeiten aus der Werbe-
praxis, der Forschung und Lehre verliehen werden. Alfred Neven DuMont griff diese Anregung auf und ließ von der Künstlerin und Medailleurin Agatha Kill eine Medaille
entwerfen. Die Medaille trägt auf der Vorderseite die Beschriftung "Dr. Kurt Neven
DuMont-Medaille" auf der Rückseite den Text "Für besondere Verdienste um die
Werbung - Werbefachliche Akademie Köln". Damit wird das Gedächtnis an eine Per-
sönlichkeit wachgehalten, der die Akademie zu großem Dank verpflichtet ist. An 40
namhafte Persönlichkeiten hat die WAK bisher die Dr. Kurt Neven DuMont-Medaille
verliehen. Die Verleihungs-Entscheidungen haben längst positive Beachtung über
den regionalen Bereich hinaus gefunden. |
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| DIE PREISTRÄGER |
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H.-J. Nieder-Schabbehard | 1976 |
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Rolf W. Eggert | 1984 |
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Jürgen Schrader | 1996 |
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Dr. Horst Schneider | 1976 |
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Harry Damrow | 1985 |
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Minister Wolfgang Clement | 1997 |
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Prof. Dr. Johannes Zielinsky | 1976 |
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Prof. Dr. Helmut Siehler | 1986 |
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ARTCOLOGNE | 1998 |
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Carlhanns Damm | 1977 |
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Ferdinand Mülhens | 1987 |
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Dr. Ron Sommer | 1999 |
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Erwin Barth von Wehrenalp | 1977 |
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Curt G. Neumeister | 1987 |
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Paulus Neef | 2000 |
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Dr. Hans-Ludwig Zankl | 1977 |
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Fritz Hermanns | 1988 |
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Dr. Klaus Zumwinkel | 2001 |
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Hubert Strauf | 1978 |
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Georg Baums | 1989 |
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Reiner Calmund | 2002 |
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Norbert Handwerk | 1979 |
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Prof. Dr. Udo Koppelmann | 1989 |
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Lothar S. Leonhard | 2003 |
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Dr. Dankwart Rost | 1980 |
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Prof. Dr. Helmut Thoma | 1990 |
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Jürgen Knauss | 2004 |
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Prof. Dr. Paul W. Meyer | 1981 |
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Prof. Dr. Heribert Meffert | 1991 |
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Michael Fröhling | 2005 |
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Dr. Gerd F. Heuer | 1981 |
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Alice Schwarzer | 1992 |
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Hermann R. Müller | 2005 |
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Dieter Ebert | 1982 |
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AG Arsch huh | 1993 |
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Frank Schätzing | 2006 |
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Karl Heinz Zappe | 1982 |
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Franz Xaver Ohnesorg | 1994 |
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Hans C. Sieh | 1983 |
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Prof. Vilim Vasata | 1995 |
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| DIE PREISVERLEIHUNG 2006 |
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Übergabe der Dr. Kurt Neven DuMont-Medaille
am 4. November 2006 an Frank Schätzing.
v.l.n.r: Prof. Dr. Udo Koppelmann (Vorstandsvor-
sitzender WAK), Frank Schätzing (Preisträger),
Laudator Helge Malchow (Verlegerischer Geschäfts-
führer Kiepenheuer & Witsch)
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Am 4. November 2006 wurde die Dr. Kurt Neven DuMont-Medaille zum 31. Mal ver-
liehen. Die WAK vergibt einmal jährlich ihren begehrten Kommunikationspreis.
Diesmal fiel der Termin mit dem 50-jährigen Bestehen der Kölner Kommunikati-
onsakademie zusammen, ein guter Grund, die Wahl des Preisträgers sorgfältig zu
überdenken. Sie fiel – einstimmig – auf Frank Schätzing.
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Frank Schätzing (49) ist gebürtiger Kölner und war nach dem Studium an der WAK
Creative Director in internationalen Agentur-Networks. Er ist Mitbegründer und Ge-
schäftsführer der Kölner Werbeagentur Intevi. Seinen literarischen Durchbruch hatte
er 2004 mit „Der Schwarm“, ein Öko-Thriller, der Schwindel erregende Verkaufszah-
len erreichte.
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Schätzings Verständnis von Kommunikation geht weit über die Werbung hinaus.
Vom Roman („Der Schwarm“) schlägt er mühelos die Brücke zum intelligenten
Sachbuch (“Nachrichten aus einem unbekannten Universum”), komponiert Musik
für Hörbücher und setzt sich als “Donaldist” mit dem Comic-Genre auseinander,
auf allen Gebieten überaus professionell, leidenschaftlich und erfolgreich.
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1981 absolvierte Schätzing seine Ausbildung zum Kommunikationswirt an der WAK.
In seiner Begrüßungsansprache würdigte Prof. Dr. Udo Koppelmann, Vorstandsvor-
sitzender der WAK, die herausragende schriftstellerische Leistung Frank Schätzings:
zu Recht könne die WAK stolz auf diesen Absolventen sein.
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Die Laudatio hielt Helge Malchow, Verlegerischer Geschäftsführer von Kiepenheuer
& Witsch. In seiner Rede gratulierte er der WAK zur gelungenen Wahl des Preisträ-
gers. Malchow lobte das vielseitige Talent Schätzings, das er mit dem eines
Renaissance-Menschen verglich, der „einfach zu viel kann“, eben „genial“ sei. Doch
trotz großen Erfolgs sei Schätzing nie der Eitelkeit verfallen, sondern zeige sich je-
derzeit kritischen Stimmen gegenüber offen. Die Kooperation mit Geschäftspartnern
und Freunden sei für ihn immer selbstverständlich.
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Er habe der WAK viel zu verdanken, so Frank Schätzing in seinem pointierten und
humorvollen Festvortrag. Sie habe ihm eine wichtige Grundregel der Kommunika-
tion beigebracht, an die er sich immer noch halte: „Getreu der WAK-Formel „Witzig,
aber kurz“ habe ich so Jahr um Jahr nichts anderes getan, als mich in Witz und Re-
duktion zu üben“. Die WAK sei deshalb auch in gewisser Weise verantwortlich für
seinen Werdegang als Schriftsteller. Irgendwann habe er eben „lange Texte“
schreiben wollen und sei so zum Buch gekommen.
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Nach der Preisverleihung wurden die gut gelaunten Gäste, darunter Frau Elfi Scho-
Antwerpes, Bürgermeisterin von Köln, viele Dozent/Innen, die Mitarbeiter/Innen der
WAK und Vertreter des WAK-Vorstandes, mit besonderen Köstlichkeiten der Kai-
serschote belohnt. Feine Häppchen waren eigens für die Verleihung kreiert worden
und spiegelten die Themen- und Bücherwelt Frank Schätzings wider, z. B. gab es
gefüllte Blätterteigfische und zum Dessert einen „Ozean aus Götterspeise“. Dazu
kredenzte Mövenpick Weinland, Bonner Str. 271, edle Tropfen – erlesenen Sekt,
Weiß- und Rotwein. Jeder Gast wurde darüber hinaus zur Mövenpick-Weinverkos-
tung (9.11. bis 11.11.2006) persönlich eingeladen und erhielt für die Teilnahme
einen Gutschein im Wert von 50,00 Euro.
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Allen Sponsoren und Helferinnen und Helfern, die zur Organisation und zum Erfolg
dieser Veranstaltung beigetragen haben, gilt unser herzlicher Dank!
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| IMPRESSIONEN DER PREISVERLEIHUNG |
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