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1976 | 1. Medaillenverleihung |
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JOCHEN NIEDER-SCHABBEHARD |
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* 1919 - † 2004 |
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Jochen Nieder-Schabbehard, WAKler, Künstler, Mitbegründer der Freien-Künstler-
Union Bamberg, Werbeleiter Felina/Schiesser, Werbeleiter Kaufhof AG, Mitglied im
Präsidialrat des Zentralausschusses der Werbewirtschaft (ZAW).
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Sein persönlicher Verdienst ist es, durch die Übertragung des Buches „Wirkungsvol-
le Inserate für den Einzelhandel“ aus dem Amerikanischen, vor allem auch dem
kleinen und mittelständischen Werbungstreibenden eine echte Hilfe im Wettbewerb
um Marktanteile und Existenzsicherung an die Hand gegeben zu haben. Er hat als
Werbeleiter der Kaufhof AG von 1958 bis 1980 den Werbestil der sachlichen Informa-
tion geprägt und gezeigt, dass Handelswerbung auch ohne Suggestion wirkungsvoll
als Instrumentarium der Marktwirtschaft inszeniert werden kann. Nach seiner aktiven
Zeit widmete er sich voll und ganz der Kunst. Seine Werke, Bilder, Lithografien, Holz-
schnitte und Radierung, wurden in zahlreichen Galerien und Ausstellungen präsen-
tiert.
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Impressionen |
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| Datum |
29. September 1976 |
| Ort |
Gürzenich, Köln |
| Preisträger |
Jochen Nieder-Schabbehard |
Laudator
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Lothar Roggenbuck,
Messe- und Ausstellungs-GmbH, Köln |
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1976 | 1. Medaillenverleihung |
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DR. HORST SCHNEIDER |
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Dr. Horst Schneider, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen
Werbewirtschaft (ZAW).
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Er wirkte bei den die Werbung betreffenden Maßnahmen der Gesetzgebung sowohl
in der BRD, als auch in den Bundesländern und bei der Koordinierung und Verein-
heitlichung des Wettbewerbs- und Werberechts auf europäischer Ebene mit. Ihm ist
die Institution „Ausschuss für werbefachliche Bildung“ im ZAW zu verdanken. Er
setzte sich im ZAW dafür ein, dass sich der „Ausschuss für die werbefachliche Bil-
dung“ der werbefachlichen Aus- und Fortbildung, der systematischen Verbesserung
des Lehrens und Lernens an Werbefachschulen sowie der Standardisierung der
Lehr- und Lerninhalte durch Förderung des programmierten Lernens annahm.
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Impressionen |
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| Datum |
29. September 1976 |
| Ort |
Gürzenich, Köln |
| Preisträger |
Dr. Horst Schneider
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Laudator
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Lothar Roggenbuck,
Messe- und Ausstellungs-GmbH, Köln |
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1976 | 1. Medaillenverleihung |
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PROF. DR. JOHANNES ZIELINSKI |
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* 22.06.1914 - † 23.07.1993 |
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Prof. Dr. Johannes Zielinski, Professor für Pädagogik an der Rheinisch-Westfäli-
schen TH Aachen, Direktor des Instituts für Erziehungswissenschaften, Entwicklung
der human-orientierten Pädagogik, Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher und
geistlicher Publikationen.
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Für den engagierten Pädagogen und „Lehrer der Lehrer“ galt das Lebensmotto: Es
gibt keine Cultura animi ohne die Liebe. Er entwickelte das Unterrichtsmodell „Wer-
bung - Aufgabe und wirtschaftliche Bedeutung“. In Anerkennung seiner unbestechli-
chen und sachlichen Haltung gegenüber der Werbung und des überragenden päda-
gogischen Einsatzes für Lehre und Ausbildung an den Werbefachschulen, wurde
ihm die Medaille verliehen.
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Impressionen |
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| Datum |
29. September 1976
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| Ort |
Gürzenich, Köln |
| Preisträger |
Prof. Dr. Johannes Zielinski |
Laudator
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Lothar Roggenbuck,
Messe- und Ausstellungs-GmbH, Köln |
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1977 | 2. Medaillenverleihung |
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CARLHANNS DAMM |
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* 9. März 1936 |
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Carlhanns Damm, BDW Präsident, Werbeleiter der Koblenzer Sektkellerei Dein-
hardt, Berater für Marketing Koordination bei AEG, Generalbevollmächtigter der AEG
Telefunken, Vorstandsvorsitzender der AEG Hausgeräte AG in Nürnberg.
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Unter seiner Amtsführung wandelte sich der BDW vom Bund Deutscher Werbebe-
rater zum umfassenden Kommunikationsverband. Die Medaille wurde Carlhanns
Damm für seine Verdienste um das werbefachliche Bildungs- und Ausbildungs-
wesen und für seine Mitwirkung als Werbeleiter an beispielhaften Leistungen in
der Markenartikelwerbung verliehen.
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Aufgrund seines ökonomischen Erfolgs und insbesondere seiner gesellschaftlich
und ökologisch verantwortlichen Grundorientierung wurde Carlhanns Damm in den
90er Jahren mit dem „Deutschen Marketingpreis“, dem „Deutschen Sponsoring-
preis“ und als „Ökomanager des Jahres 1993“ ausgezeichnet.
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Impressionen |
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| Datum |
25. Oktober 1977 |
| Ort |
Gürzenich, Köln |
| Preisträger |
Carlhanns Damm |
Laudator
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Lothar Roggenbuck,
Messe- und Ausstellungs-GmbH, Köln |
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1977 | 2. Medaillenverleihung |
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ERWIN BARTH VON WEHRENALP |
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* 25.9.1911 - † 21.4.1996 |
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Erwin Barth von Wehrenalp, Dramaturg des Deutschen Volkstheaters in Wien und
später in Berlin, Journalist, erster Verleger und Geschäftsführer, später Eigentümer
des ECON Verlages.
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Mit der Medaillenverleihung ehrte die Akademie seine Verdienste für die Etablierung
der populärwissenschaftlichen Literatur in Deutschland. Er gilt als „Erfinder des
modernen Sachbuches“, denn er war einer der ersten Verleger, der im großen Stil
populärwissenschaftliche und allgemeinverständliche Sachbücher für eine breite
Zielgruppe publizierte. In den ersten 10 Jahren seines Wirkens verlegte der neu
gegründete ECON Verlag eine ganze Reihe von Bestsellern wie: Werner Kellers
„Und die Bibel hat doch recht“ (1955), „Wohlstand für alle“ von Ludwig Erhard (1957),
„Die geheimen Verführer“ von Vance Packard (1957), Rudolf Pörtner „Mit dem
Fahrstuhl in die Römerzeit“ (1959) und Raymond Loewy „Häßlichkeit verkauft sich
schlecht“.
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Impressionen |
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| Datum |
25. Oktober 1977 |
| Ort |
Gürzenich, Köln |
| Preisträger |
Erwin Barth von Wehrenalp |
Laudator
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Lothar Roggenbuck,
Messe- und Ausstellungs-GmbH, Köln |
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1977 | 2. Medaillenverleihung |
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DR. HANS LUDWIG ZANKL |
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* 1911 - † 14.02.1977 |
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Dr. Hans Ludwig Zankl, Leiter der WAK, die damals noch unter dem Namen „Wer-
befachliche Akademie Köln (WAK)“ firmierte.
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Überraschend verstarb Dr. Hans Ludwig Zankl im Alter von 66 Jahren. Daher wurde
ihm die Medaille posthum für seine Verdienste um Schule und Berufsbildung ver-
liehen. Damit wurden auch seine Verdienste für die WAK gewürdigt, denn Zankl
leitete die Akademie mehr als 20 Jahre. Er prägte den Stil und die Lehre der Akade-
mie maßgeblich. Außerdem war er Autor zahlreicher Fachpublikationen wie bei-
spielsweise „Erfolgreich plakatieren: Ein Brevier der sinnvollen Außenwerbung“ und
„Kunst, Kitsch und Werbewirkung“. Seine herausragendste Publikation war jedoch
das über 1.600 Seiten starke „Werbeleiter-Handbuch (WLH)“, welches vom Econ
Verlag erstmals Anfang der 60er Jahre veröffentlicht wurde und mit dem er „Werbe-
lehre-Geschichte“ geschrieben hat. Es war eines der ersten werblichen Gesamt-
werke, die nicht nur für Werbeleiter, sondern insbesondere auch für Lehrende und
Studenten von großen Nutzen war.
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Impressionen |
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| Datum |
25. Oktober 1977 |
| Ort |
Gürzenich, Köln |
Preisträger
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Dr. Hans Ludwig Zankl
Übergabe an Frau Zankl |
Laudator
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Lothar Roggenbuck,
Messe- und Ausstellungs-GmbH, Köln |
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1978 | 3. Medaillenverleihung |
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HUBERT STRAUF |
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* 1904 - † 1993 |
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Hubert Strauf, Gründer der „Werbe-Strauf“ (1934), einer der ersten deutschen Wer-
beagenturen, Gründer der Agenturen „Strauf & Weiß gemeinsam“ und „Die Werbe
GmbH“ in Essen, aus der später die „Werbe-Euro-Advertising“ in Düsseldorf her-
vorgegangen ist.
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Er wurde geehrt für die Verdienste um die Fixierung von Berufsbildern, die Systema-
tisierung von Ausbildungsmodellen und die Förderung des werbefachlichen Nach-
wuchses. Strauf gilt als einer der ersten Werber in Deutschland, dessen Agentur
sich schon weit vor dem zweiten Weltkrieg mit „Produktreklame“ befasste. Schon in
frühen Jahren arbeitete Strauf für Kunden wie Henkel, Coca-Cola und die CDU. Er
setzte sich für eine weitreichende und systematische Marketingkommunikations-
arbeit ein, die das damals vorherrschende kurzfristige Denken in kleine Einzelkam-
pagnen ablöste. Legendär sind einige seiner Slogans wie „Keine Experimente“
(CDU/Adenauer, 1957), „Mach mal Pause - trink Coca-Cola“ (Coca-Cola, ab 1955)
oder „Krombacher - Mit Felsquellwasser gebraut“ (Krombacher, ab 1962).
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Impressionen |
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| Datum |
28. Oktober 1978
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| Ort |
Gürzenich, Köln |
| Preisträger |
Hubert Strauf
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Laudator
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Carlhanns Damm,
Präsident des BDW
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1979 | 4. Medaillenverleihung |
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NORBERT HANDWERK |
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* 6.04.1909 |
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Norbert Handwerk, Gründer der später in München ansässigen Insel-Film GmbH &
Co. KG, Chef der Deutschen Funkwerbung GmbH und langjähriger Vorsitzender des
Bayerischen Werbefachverbandes, Generalkonsul von Ruanda.
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Er hat die Nachkriegsgeschichte der deutschen Werbung durch seine Leistung, ins-
besondere auf dem Sektor elektronischer Medien (Film), wesentlich mitgestaltet.
Handwerk realisierte mit seiner Produktionsfirma Insel-Film, deren Name sich vom
früheren Firmensitz auf der Insel Reichenau im Bodensee ableitete, die ersten
Dokumentations- bzw. Werbefilme u.a. für Persil, Lord Zigaretten, Perwoll, Deutsche
Bundesbahn, Underberg und Wicküler Bier. Insgesamt sind in den 50er und 60er
Jahren unter seiner Leitung weit mehr als 80 Werbefilm-Produktionen entstanden.
Norbert Handwerk gilt daher als bedeutenster Begründer des Deutschen Werbe-
films.
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Impressionen |
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| Datum |
5. November 1979 |
| Ort |
Gürzenich, Köln |
| Preisträger |
Norbert Handwerk |
Laudator
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Hubert Strauf |
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